Waldabenteuer

Schon im September hatten wir zu einem Waldabenteuer mit Vätern (oder anderen männlichen Begleitern) eingeladen, dem sehr viele folgten. Bei leichtem Nieselregen, der aber niemanden abhalten konnte, machten wir uns, nach einem kurzen Spiel- Stuhlkreis in der Kita, auf in den Schalbrucher Wald.

Alle gemeinsam erprobten wir unsere Sinne: wir lauschten den Geräuschen des Waldes (und des nahen Bauernhofes). Wir trainierten unsere Sehkraft beim Suchen von Eicheln und dem anschließendem Zielwurf der Eicheln auf umstehende Bäume. Unseren Tastsinn setzen wir mit verbundenen Augen, an der Hand des jeweils „sehenden“ Partners, ein. Gerüche wehten uns um die Nase. Schmecken duften alle beim gemeinsamen Eis essen in der Kita. Mit Singen, spielen und dem basteln einer „Waldkrone“ ging ein wunderschöner Samstagvormittag zu Ende.

Es ist für die Kinder und uns immer wieder eine wunderschöne Erfahrung, wie aufgeschlossen, begeisterungsfähig und fröhlich eine solche „Männerrunde“ ist.

Ein ähnliches Abenteuer wurde zwei Wochen später, wegen der so großen Resonanz, ein weiteres Mal angeboten. Hier luden wir speziell die Kinder der Nestgruppe zur Teilnahme ein.

     

 

 

 

 

Vormittag im Wald

Im Oktober haben wir den Schalbrucher Wald, zum Teil mit ganzen Familien, naturkundlich erforscht. Kinder, Väter, Mütter, Omas und Opas trafen sich vor dem Sportplatz. Rund um die Farben des Herbstes, die Formen der Blätter, die Beschaffenheit der Bäume und Pflanzen gab es so viel zu entdecken, zu finden, zu sammeln und zu erforschen. Wir sammelten runde Dinge, glatte Dinge, spitze Dinge, nasse Dinge, klebrige Dinge, krabbelnde Dinge und vieles mehr. Zum Abschluss haben wir diese Fundstücke dann zu einem wunderschönen Waldmandala zusammengefügt.

              

Projekt

Waldtage und Ausflüge in den Wald bieten den Kindern viele Erfahrungen, unterstützen sie in ihrer Entwicklung, erwecken ihren Forscherdrang, sind gut für das Immunsystem und die psychische Entwicklung.

Nicht zuletzt aus diesen Gründen hat sich eine unserer Auszubildenden dazu entschlossen, diese Natur- und Umweltbegegnungen in ihre Jahresarbeit zu integrieren.

In regelmäßigen Abständen gehen nun bis zu zehn Kindern aus den beiden Regelgruppen zu Natur- und umwelterforschenden Exkursionen los und entdecken auf spielerische Art und Weise ihre Umwelt hautnah. Ein besonderes Highlight dabei ist das gemeinsame Frühstück im oder am Wald.